Franziskanerkloster, Berlin-Pankow
Erweiterung und Umgestaltung zweier Einzeldenkmale im Niedrigenergiestandard
Projektbeschreibung
Die Franziskaner in Berlin-Pankow bieten Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, verschiedene Hilfeleistungen.
Dazu gehören eine Suppenküche für Bedürftige, eine Kleiderkammer, eine Hygienestation und weitere soziale Dienste und Beratungsangebote. Auf dem Gelände des Klosters ist die Regionalstelle der Missionszentrale der Franziskaner untergebracht. Um den erweiterten sozialen Angeboten der Franziskaner gerecht werden zu können, wurden die beiden Einzeldenkmale des Klosters an der Wollankstraße umgestaltet und mit einem neuen Gebäude im Klosterhof erweitert. In Zusammenarbeit mit den Brüdern des Ordens wurde ein Raumkonzept für die verschiedenen Hilfsangebote des Ordens erarbeitet und umgesetzt.
Die Gebäude wurden mit umweltverträglichen Bautechniken und Baustoffen so ausgestattet, dass der Primärenergieverbrauch deutlich unter den Anforderungen der novellierten Energieeinsparverordnung im Bereich des Niedrigenergiestandards anzusiedeln ist. Die verschiedenen technischen Aggregate der Küche und der Kühllager, der Wäscherei und der Hygienestation wurden miteinander vernetzt, um so die Prozesswärme jeweils nutzbar machen zu können. Im Hof entstand ein eingeschossiger Speisesaal, der offen und transparent gestaltet wurde. Er verbindet Innenbereiche und Hof über Rampen zwischen geschwungenen Wandscheiben und transparenten Fassaden. Im neuen Kellergeschoss sind die WC-Anlagen und die Lagerräume der Suppenküche untergebracht.
Dieses Bauvorhaben wurde im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms von der Europäischen Union und dem Land Berlin kofinanziert (EFRE).
Haustechnisches Konzept mit: AKUT Umweltschutz Ing. Burkard und Partner
Leistungen
Gesamtplanung
Architekten LP 1-9
Außenanlagen LP 1-9
Haustechnik LP 1-9
Statik LP 1-6
Bausumme
2,8 Mio. Euro
Bauzeit
2003-2004
Bauherr
Sächsische Franziskanerprovinz vom Hlg. Kreuz e.V.




